Wie ein Werk entsteht
Kunstprozess
ENTSTEHUNGSPROZESS – SCHICHTEN IM DIALOG
Steinachers Arbeit ist eine Mischung aus anfänglichen Kohleskizzen, monochromen Grundierungen und akribisch modellierten Farbschichten. Die Schichtung selbst ist ein Prozess der Transformation: Jede neue Lage verändert die darunterliegende, schafft neue Bezüge und Spannungen. Die bewusst gesetzten Freiräume im Werk dienen als Atempausen. Das Zusammenspiel von detailreich ausgearbeiteten, realistischen Elementen und abstrakten, dynamisch gespannten Flächen spiegelt die Diversität des Lebens wider.
EIN EINZIGARTIGES RITUAL
Ein besonderes Detail in Steinachers Arbeit ist der Einsatz eines texturalen, haptischen Elements aus Rost - "Entropia", handgefertigt in einem aufwendigen mehrstufigen Prozess und zentrale Komponente in jedem ihrer neuen Werke.
Wenn Steinacher ein Kunstwerk schafft, ist es nicht nur ein handwerklicher Akt, sondern auch eine alchemistische Umwandlung von Materie in Bedeutung.
"Entropia" wird zu einem einzigartigen Element ihrer Bildkomposition, es bricht aus der Fläche heraus und lädt den Betrachter ein, das Werk nicht nur zu sehen, sondern auch mit den Augen zu „fühlen“. Es ist die Haptik, die Steinachers Kunst eine neue Dimension verleiht. Durch die Verbindung von Farbe, Textur und dreidimensionalen Objekten wird der Blick des Betrachters in eine vielschichtige Welt gelenkt, die ihn tief in die Thematik der Transformation eintauchen lässt.